Projektübersicht

Einfamilienhaus Bern Sanierung

Einfamilienhaus Bern Sanierung

Das denkmalgeschützte Einfamilienhaus, gebaut von den Baumeistern Alfred und Hermann Bürgi in den Jahren 1916/17, steht im Kirchenfeldquartier in Bern. Das auffallende Gebäude mit steilem Satteldach wurde im Heimatstil erstellt, unter anderem mit Erker und zweistöckigem Treppenturm. Für seine Zeit war es ein progressiver Bau mit Nähe zur Reformarchitektur.

Nach über 60 Jahren hat es nun seine Besitzer gewechselt – eine junge Familie mit zwei Kindern hat sich in das Haus verliebt. Mit Hilfe der städtischen Denkmalpflege, dem Zuzug eines Restaurators sowie einem gut herausgearbeitetem Materialkonzept wurde die sanfte Sanierung  im Sinne aller erfolgreich umgesetzt.

Die bemerkenswertesten Wohnteile sind das grosszügige Wohnzimmer mit dem bauzeitlichen Parkett und dem historischen Erker mit der  ursprünglichen Holzverkleidung sowie das anliegende Stübli, welches viel Holz in Kombination mit den Farben Rot und Braun aufweist, was  typisch ist für den Heimatstil.

Die Böden wurden teilweise geschliffen und neu geölt, die Holzverkleidungen im Innern des Gebäudes mit Hilfe einer NCS-Messung den  Originalfarben angeglichen. Die Nasszellen hingegen wurden saniert, zurückgebaut und im 70er-Jahre-Stil neu interpretiert.

Neben den braunen Farben wurde viel mit Blau und Grün gearbeitet. Man findet diese Töne in verschiedenen Nuancen unter anderem in der  Küche sowie bei den Wand- und Bodenkacheln der sanitären Räumlichkeiten. Zusätzlich wurde das Grün bzw. die Natur in Form von  verschiedenen Tapeten sozusagen ins Haus gebracht.

Das Ergebnis mit seinen vielen Details ist eine gelungene Aufwertung dieses wunderschönen Heimatstilbaus.